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Süd-Chemie und der Umweltpakt Bayern

"Umweltverträgliches Wirtschaftswachstum" ist das Motto der 2. Fortschreibung des Umweltpaktes Bayern, einer gemeinsamen Initiative zwischen der Bayerischen Staatsregierung und der Bayerischen Wirtschaft (Link zur Vereinbarung vom 25.10.2005).

Die Süd-Chemie AG nimmt seit Beginn der Initiative im Jahr 1995 teil.

Der Umweltpakt Bayern ist die erste freiwillige Vereinbarung zwischen der Industrie und einer Regierung in Europa, mit dem Ziel zusätzlicher Umweltschutzleistungen in den Bereichen Umweltmanagement, Abfallwirtschaft, Energiewirtschaft, nachwachsende Rohstoffe, Verkehr, Fördermaßnahmen und Deregulierung.
Der Umweltpakt Bayern wurde zum Vorbild für viele ähnliche Vereinbarungen und Allianzen in Deutschland und Europa.

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Auch im Rahmen der 2. Fortschreibung beteiligt sich die Süd-Chemie mit insgesamt vier Maßnahmen:

Entwicklung

innovativer Rußpartikelfilter,

eines Heizkamineinsatzes mit katalytischer Nachverbrennung zur Reduktion von Kohlenmonoxid und Partikeln,

eines Demonstrationsprojekts zur Nutzung von Biogas in Brennstoffzellen.

Erstellung von Anlagen zur katalytischen Reduktion von Lachgas (N2O) bei der Düngemittelproduktion.

Die Süd-Chemie verpflichtete sich in der 1. Fortschreibung im Jahre 2000 zu einer mindestens 50%-igen Reduzierung der Nitratfracht im Abwasser des Werkes Heufeld.
Dieses Ziel wurde 2005 erreicht und sogar deutlich übertroffen: die Nitratreduzierung beträgt mehr als 90%. Weitere Verbesserungen sind für die nächsten Jahre geplant.

Siehe auch "Öko-Audit (EMAS)".

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